GDK

GDK Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren

CDS Conference suisse des directrices et directeurs cantonaux de la sante

CDS Conferenza svizzera deile direttrici e dei direttori cantonali della sanita

Leistungsorientierte Spitalplanung

Zur Gewährleistung einer bedarfsgerechten Versorgung muss die Spitalplanung mit dem jeweiligen Finanzierungssystem kompatibel sein. Mit dem anstehenden Übergang zur leistungsbezogenen Finanzierung stellt sich die Frage nach der Zweckmässigkeit der heutigen Planungsmethodik der Kantone. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesund-heitsdirektorinnen und –direktoren (GDK) hat deshalb einen Arbeitsausschuss „Leistungsori-entierte Spitalplanung“ (AA-LOSP) eingesetzt und diesen damit beauftragt, Empfehlungen im Sinne von Leitplanken für die Umsetzung von leistungsorientierten Spitalplanungen auszuarbeiten.


Die Mitglieder des Arbeitsausschusses haben sich in den Jahren 2004 und 2005 zu insgesamt fünf Sitzungen getroffen. Der Ausschuss setzte sich zum Ziel, einerseits eine Methodik – oder zumindest Teile davon – einer leistungsorientierten Spitalplanung zu entwickeln, und andererseits gemeinsame Definitionen von verschiedenen Begriffen rund um die leistungs-orientierte Spitalplanung zu formulieren. Dabei beschränkte er sich auf den stationären, akut-somatischen Bereich. Angesichts der Tatsache, dass in den Kantonen bis heute kaum eine alle Bereiche betreffende Leistungsplanung etabliert ist, sind die nachfolgenden Ausführungen zu den einzelnen Planungsetappen als ein prospektiver Vorgehensvorschlag für eine in Zukunft mögliche Planungsart der stationären Versorgung zu verstehen. Folglich kann der vorliegende Leitfaden zur leistungsorientierten Spitalplanung in Bezug auf seine Gültigkeit und Anwendbarkeit noch nicht denselben Stellenwert erhalten wie die revidierten Empfehlungen der GDK zu Spitalplanung und Spitallisten vom 3. Mai 2002.


 

Infotagung zum Leitfaden, 1. September 2005