Home
Contact
Sitemap
Print
GDK / CDS

Gesundheitsberufe

Bis zum Inkrafttreten des Berufsbildungsgesetzes (BBG) 2004 lag die Regelungs- und Überwachungskompetenz für die nichtuniversitäre Berufsbildung im Gesundheitswesen bei den Kantonen. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und –direktoren (GDK) diente den 26 für das Gesundheitswesen zuständigen Regierungsmitgliedern u.a. in Fragen der Berufsbildung im Gesundheitswesen als politisches Koordinationsorgan.

Mit der revidierten Bundesverfassung wurde dem Bund die Kompetenz über die Berufe der Bereiche Gesundheit, Soziales und Kunst (GSK) übertragen. Damit haben sich die Zuständigkeiten, die Aufgaben und Rollen der GDK im Bereich Berufsbildung geändert.

Seit dem Inkrafttreten des revidierten Fachhochschulgesetzes im Oktober 2005 hat die GDK die hoheitlichen Aufgaben für sämtliche Bereiche dem Bund (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI) abgegeben. Die GDK kümmert sich aktuell noch um Uebergangsfragen insbesondere im Fachhochschulbereich und nimmt ausserdem eine wichtige Funktion in der Berufsbildung im Rahmen der Dach-Organisation der Arbeitswelt Gesundheit (OdASanté) wahr. Zudem hat die GDK zur Sicherung der Qualität in der Schweiz tätiger Osteopathen für diese  - gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen vom 18. Februar 1993 (italiano) - mit dem Reglement für die interkantonale Prüfung von Osteopathinnen und Osteopathen vom 23. November 2006 eine interkantonale Prüfung eingeführt.

Analog zum Zuständigkeitswechsel auf gesamtschweizerischer Ebene haben viele Kantone die Verantwortlichkeiten für die Berufsbildung im Gesundheitswesen von den Gesundheitsdepartementen in die Erziehungsdepartemente transferiert. Neben dem Bund auf reglementarischer Ebene nehmen auf der Umsetzungsebene in den Kantonen also zunehmend die Erziehungsdepartemente und auf der interkantonalen Ebene die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) bzw. deren Fachkonferenz, die Schweizerische Berufsbildungsämterkonferenz (SBBK) eine bedeutende Rolle ein.

Mehr Studienplätze für Medizin (24.8.2012)

Die Präsidien von GDK, EDK und SUK sowie der CRUS empfehlen in einem gemeinsamen Papier, die Studienplätze an den Medizinischen Fakultäten zu erhöhen.
» PDF