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GDK / CDS

Personalmigration im Gesundheitswesen

Anlässlich der 12. Arbeitstagung Nationale Gesundheitspolitik vom 11. November 2010 wurden drei Studien veröffentlicht, welche die Personalmigration im Gesundheitswesen zum Thema haben. Sie wurden 2009 von der Interdepartementalen Konferenz Gesundheitsaussenpolitik IK GAP in Auftrag gegeben.

Medienmitteilung vom 11.11.2010

Studie der GDK

Qualitative Untersuchung zum ausländischen Gesundheitspersonal in der Schweiz und über dessen Rekrutierung

Die Studie bietet eine qualitative Analyse der Standpunkte der Arbeitgeber und der zugewanderten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Rekrutierung und zum Berufsleben in der Schweiz. Die Untersuchung wurde in den Kantonen Basel-Stadt und Waadt durchgeführt. Befragt wurden VertreterInnen von Institutionen des Gesundheitswesens in ihrer Rolle als Arbeitgeber sowie qualifiziertes Gesundheitspersonal aus der EU und aus Drittstaaten. Die dabei gewonnenen Ergebnisse werden von ExpertInnen zu einer Sicht auf die Situation in der ganzen Schweiz erweitert.

Studie des Obsan

Ausländisches Gesundheitspersonal in der Schweiz (Obsan Bericht 39)

 Dieser Bericht beschreibt das ausländische Gesundheitspersonal in der Schweiz und versucht die Migration des Gesundheitspersonals im Kontext der in der Schweiz ausgebildeten Fachkräfte zu analysieren. Immigrierte Personen stammen häufig aus den Nachbarländern und sind hochqualifiziert. Tendenziell nimmt die Einwanderung dieser Personen zu, während die Anzahl im Land ausgebildeter Personen eher abnimmt. Damit entsteht eine steigende Abhängigkeit gegenüber ausländischem Personal. 

Studie des SwissTPH

Swiss Contributions to Human Resources for Health Development in Low- and Middle-Income Countries

Das Schweizerische Tropen- und Public Health Institut Basel hat eine Evaluation der Projekte internationaler Zusammenarbeit betreffend die Entwicklung von Gesundheitspersonal vorgenommen.

Synthesepapier des BAG

Das BAG hat ein Synthesepapier verfasst, das alle drei Studien inhaltlich zusammenfasst und die wichtigsten Schlüsse daraus zieht.

Unveröffentlichte Teilberichte zur GDK-Studie

Die Perspektive der Arbeitgeber
Teilbericht I

Die Situation des immigrierten Gesundheitspersonals
Teilbericht II

Die aktuelle Situation in der Schweiz
Teilbericht III

 

Kontakt

Kathrin Huber

Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK)
Haus der Kantone
Speichergasse 6
Postfach 684
CH-3000 Bern 7

Tel. +41 (0)31 356 20 20
Fax. +41 (0)31 356 20 30

E-Mail office(at)gdk-cds.ch
www.gdk-cds.ch