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GDK / CDS

Medizinische Grundversorgung

Die ambulante Versorgung ist seit 2005 ein wichtiger Themenbereich der GDK. Auslöser waren Meldungen über einen bereits bestehenden oder zukünftigen Hausärztemangel in der Schweiz. In der Folge wurde eine Arbeitsgruppe von Bund und Kantonen für die Themen „Ärztlicher Notfalldienst“ und „Praxisassistenz“ eingesetzt und im Jahr 2010 eine neue Arbeitsgruppe zum Thema "Neue Versorugungsmodelle für die medzinische Grundversorgung", welche im Frühjahr 2012 einen gleichnamigen Bericht publizierte. Ergänzend dazu bearbeitet die GDK punktuell spezifische Bereiche wie z.B. die medizinische Grundversorgung in Randgebieten, fördert den Gedankenaustausch und engagiert sich im Masterplan "Hausarztmedizin und medizinische Grundversorung".

Neue Versorgungsmodelle für die medizinische Grundversorgung

Im Bericht "Neue Versorgungsmodelle für die medizinische Grundversorgung" (April 2012), erarbeitete die gleichnamige Arbeitsgruppe zukunftweisende Vorschläge bezüglich Versorgungsmodellen der medizinischen Grundversorgung. Der Bericht behandelt die Frage, wie angesichts der Herausforderungen in der medizinischen Grundversorgung (z.B. Zunahme von chronischen Erkrankungen, absehbarer Mangel an Ärztinnen/Ärzten und Pflegefachpersonen) die künftige medizinische Grundversorgung aussehen könnte. Aufbauend auf dem heutigen Stand neuer Versorgungsmodelle in Theorie und Praxis wurden insbesondere drei Schwerpunkte gesetzt: (i) die Formulierung von Anforderungen an neue Versorgungsmodelle, (ii) Vorschläge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen und (iii) Umschreibung der Rollen von diversen Akteure für den weiteren Prozess.

Praxisassistenz

Die ärztliche Praxisassistenz bietet angehenden Hausärztinnen und Hausärzten die Möglichkeit, einen Teil ihrer Weiterbildung bei erfahrenen Grundversorgern in der Praxis zu absolvieren. Die Informationsplattform Praxisassistenz der GDK gibt einen Überblick und weiterführende Informationen zu den kantonalen Programmen.

Ärztlicher Notfalldienst

Der Notfalldienst (NFD) ist ein wichtiger Teil der medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Einblicke in konkret durchgeführte Reorganisationsprojekte bezüglich dem Notfalldienst von ärztlichen Grundversorgerinnen und –versorger bietet die Informationsplattform Notfalldienst. Im Vordergrund steht hierbei die Förderung des Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen den Verantwortlichen.

In der Schweiz haben die Kantone den gesetzlichen Auftrag, eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Der Notfalldienst wird von den Kantonen an die kantonalen Ärztegesellschaften delegiert. Zur Entlastung der ärztlichen Grundversorgerinnen und -versorger vom Notfalldienst wurden im Rahmen der gemeinsamen Arbeitsgruppe "Ärztliche Grundversorgung" von GDK und BAG verschiedene Berichte mit zahlreichen Lösungsvorschlägen erarbeitet. Parallel zu diesen Arbeiten wurde in den letzten Jahren in vielen Kantonen der ärztliche Notfalldienst reorganisiert.

Berichte Ärztlicher Notfalldienst:

Ärztliche Grundversorgung in Randgebieten

In Berggebieten bzw. gering besiedelten oder schwer zugänglichen Gebieten („Randgebieten“) bestehen spezifische Versorgungsprobleme. In diesen Gebieten haben Ärztinnen und Ärzte zunehmend Schwierigkeiten, eine/n Nachfolger/in für ihre Einzelpraxis zu finden. Ausgehend von dieser Problemlage haben 2010/2011 verschiedene Gedankenaustausche zwischen betroffenen Kantonen stattgefunden. Daraus resultierte ein Synthesepapier.

Artikel mit Ideen zur Förderung der Hausarztmedizin

Die folgenden, von der GDK initiierten Artikel sollen Denkanstösse zur künftigen medizinischen Grundversorgung in der Schweiz geben:

Kontakt

Schweizerische Konferenz der kantonalen
Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK)
Haus der Kantone
Speichergasse 6
Postfach
CH-3001 Bern

Tel. ++41 (0)31 356 20 20
Fax. ++41 (0)31 356 20 30

E-Mail: office(at)gdk-cds.ch