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GDK / CDS

Gesundheitsausbildungen

Die Gesundheitsausbildungen wurden im vergangenen Jahrzehnt in die Regelungskompetenz des Bundes überführt. Bestehende Ausbildungen wurden neu positioniert und neue Ausbildungen geschaffen – von der beruflichen Grundbildung bis zur Fachhochschulstufe. Die Weiterentwicklung der Berufsbildung im Gesundheitsbereich ist eine Verbundaufgabe von Bund, kantonalen Bildungsdepartementen und der Organisation der Arbeitswelt OdASanté. Die GDK bringt die Versorgungssicht über ihre Vertretung im Vorstand der OdASanté ein.

Masterplan Bildung Pflegeberufe

Mehr Ausbildungsabschlüsse in Pflegeberufen: Dies ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass die Gesundheitsversorgung in der Schweiz auch in Zukunft funktioniert. Damit der steigende Personalbedarf in der Pflege aus dem Inland gedeckt werden kann, braucht es deutlich mehr Ausbildungsplätze und attraktive, arbeitsmarktorientierte Berufsprofile. Hier setzte der Masterplan Bildung Pflegeberufe an, der von 2010 bis 2015 verbundpartnerschaftlich die notwendigen Massnahmen koordiniert und umgesetzt hat.

Monitoring Gesundheitspersonal und Prognosen zum Nachwuchsbedarf

Als Grundlage für die Versorgungsplanung und die bedarfsgerechte Steuerung der Ausbildung durch die kantonalen Behörden dient der Versorgungsbericht für die nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe von GDK und OdASanté (2009). Dieser stellt nicht nur den aktuellen Personalbestand dar, sondern macht eine Prognose zum jährlichen Nachwuchsbedarf und zeigt den Handlungsbedarf auf den verschiedenen Ebenen auf. Der Versorgungsbericht wird per September 2016 aktualisiert. Mehr...

Nettonormkosten der praktischen Ausbildung

Ein substanzieller Teil der Ausbildung in den Gesundheitsberufen findet in den Betrieben statt. Verschiedene Studien zum Kosten-Nutzen-Verhältnis der praktischen Ausbildung (Lehrstellen, Praktika) haben gezeigt, dass bei der betrieblichen Ausbildung im Gesundheitsbereich selten kostendeckend sind. Die resultierenden Kosten sind je nach Versorgungsbereich und je nach Ausbildungsstufe und Beruf unterschiedlich.

Auf der Grundlage der Ergebnisse aus einem Berechnungsmodell hat der Vorstand der GDK im Juni 2015 Empfehlungen betreffend der Nettonormkosten der praktischen Ausbildung verabschiedet. Mit dem Beschluss soll das Bewusstsein für die Kosten der Ausbildungstätigkeit geschärft werden. Die Kenntnis über die Höhe der Nettonormkosten bildet zudem die Grundlage für die Schaffung von allfälligen Ausgleichsgefässen für Ausbildungskosten. Gleichzeitig hat der Vorstand den Grundsatz bekräftigt, wonach alle Betriebe im Rahmen ihrer Möglichkeit zur Ausbildung von Gesundheitspersonal zu verpflichten sind.

Links

Berichte und Analysen zum Pflegepersonal des Obsan

Kontakt

Annette Grünig
Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK)
Haus der Kantone
Speichergasse 6
Postfach
CH-3001 Bern

Tel. +41 (0)31 356 20 34
Fax. +41 (0)31 356 20 30