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GDK / CDS

Gesundheitsausbildungen

Die Gesundheitsausbildungen wurden im vergangenen Jahrzehnt in die Regelungskompetenz des Bundes überführt. Bestehende Ausbildungen wurden neu positioniert und neue Ausbildungen geschaffen – von der beruflichen Grundbildung bis zur Fachhochschulstufe. Die Weiterentwicklung der Berufsbildung im Gesundheitsbereich ist eine Verbundaufgabe von Bund, Kantonen und der Organisation der Arbeitswelt OdASanté. Link

Höhere Berufsbildung

Die höhere Berufsbildung vermittelt Qualifikationen, die für die Ausübung einer anspruchs- und verantwortungsvollen Berufstätigkeit erforderlich sind. Sie versorgt die Wirtschaft mit ausgewiesenen Fachkräften. Link

Aufgrund der demografischen und epidemiologischen Entwicklung steht ein grundlegender Wandel der Gesundheitssysteme bevor, der verschiedene neue Anforderungen an die Gesundheitsfachpersonen stellt.

Die heutigen Überlegungen werden die Versorgungssituation in den Jahren 2020-2030 bestimmen. Tendenziell müssen mehr Aufgaben mit weniger Mitteln bewältigt werden. Die Institutionen müssen die Möglichkeit haben, die richtigen Personen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort einzusetzen. Dazu braucht es Lösungen und Antworten auf die Fragen von morgen.

Auch künftig soll eine quantitativ und qualitativ angemessene Gesundheitsversorgung gewährleistet werden, die den Bedürfnissen und Erwartungen der Bevölkerung entspricht. Aus Sicht der GDK:

  • muss dazu nicht nur die Gesamtzahl der Gesundheitsfachpersonen, unter anderem der diplomierten Pflegefachfrauen und -männer, massiv erhöht werden.
  • Vielmehr müssen die künftig benötigten Gesundheitsfachpersonen auch ausgehend von einer Evaluation der Kompetenzen ausgebildet werden, die im Gesundheitsbereich notwendig sind.

Dies erfordert einen Mentalitätswandel in den Gesundheitseinrichtungen und bei den verschiedenen Berufsgruppen, vor allem in Bezug auf die Zuweisung und Aufteilung der Aufgaben entsprechend den unterschiedlichen Kompetenzen.


Deshalb müssen die Berufsprofile auf allen Bildungsstufen klar differenziert werden und sich gegenseitig ergänzen: von der Sekundarstufe II über die höheren Fachschulen, den Bachelor, den Master und die verschiedenen Spezialisierungen bis hin zu den universitären Gesundheitsberufen.

Folglich ist jeder Schritt zu unterstützen und zu fördern, der zur Entwicklung eines Bildungsmodells führt, das es ermöglicht:

  • die Deckung des Bedarfs an Gesundheitsfachpersonen unter Berücksichtigung der  Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen des Gesundheitswesens zu gewährleisten,
  • die Attraktivität der Gesundheitsberufe zu steigern,

  • die Kompetenzen der Gesundheitsfachpersonen zu stärken, damit sie den künftigen neuen Anforderungen entsprechen, die an sie gestellt werden.

  • die Kompetenzfelder der Gesundheitsfachpersonen mit unterschiedlichen Qualifikationsniveaus klar voneinander abzugrenzen, damit die personellen Ressourcen effizient eingesetzt werden können und damit eine kohärente interdisziplinäre Zusammenarbeit sichergestellt werden kann, die für die Qualität und Sicherheit der Leistungen in den verschiedenen Versorgungsbereichen notwendig ist,

  • die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für den Verbleib im Beruf zu fördern, indem wirksame Strategien eingesetzt werden, um Pflegefachpersonal zu gewinnen und im Gesundheitswesen zu halten.

 

 

Kontakt

Pia Coppex

Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK)
Haus der Kantone
Speichergasse 6
Postfach 684
CH-3000 Bern 7

Tel. +41 (0)31 356 20 34
Fax. +41 (0)31 356 20 30