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GDK / CDS

Gesundheitsausbildungen

Die Gesundheitsausbildungen wurden im vergangenen Jahrzehnt in die Regelungskompetenz des Bundes überführt. Bestehende Ausbildungen wurden neu positioniert und neue Ausbildungen geschaffen – von der beruflichen Grundbildung bis zur Fachhochschulstufe. Die Weiterentwicklung der Berufsbildung im Gesundheitsbereich ist eine Verbundaufgabe von Bund, kantonalen Bildungsdepartementen und der Organisation der Arbeitswelt OdASanté. Die GDK bringt die Versorgungssicht über ihre Vertretung im Vorstand der OdASanté ein.

Masterplan Bildung Pflegeberufe

Mehr Ausbildungsabschlüsse in Pflegeberufen: Dies ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass die Gesundheitsversorgung in der Schweiz auch in Zukunft funktioniert. Damit der steigende Personalbedarf in der Pflege aus dem Inland gedeckt werden kann, braucht es deutlich mehr Ausbildungsplätze und attraktive, arbeitsmarktorientierte Berufsprofile. Deshalb haben der Bund (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI und Bundesamt für Gesundheit BAG), die Kantone (Erziehungsdirektorenkonferenz EDK und Gesundheitsdirektorenkonferenz GDK) und die Organisation der Arbeitswelt Gesundheit OdASanté gemeinsam den Masterplan Bildung Pflegeberufe ins Leben gerufen, der bis 2015 die notwendigen Massnahmen bei den Pflegeausbildungen umsetzt.

Abgeltung von betrieblichen Ausbildungsleistungen

Ein substanzieller Teil der Ausbildung in den Gesundheitsberufen findet in den Betrieben statt. Verschiedene Studien zum Kosten-Nutzen-Verhältnis der praktischen Ausbildung (Lehrstellen, Praktika) haben gezeigt, dass bei der betrieblichen Ausbildung im Gesundheitsbereich selten kostendeckend sind. Die resultierenden Kosten sind je nach Versorgungsbereich und je nach Ausbildungsstufe und Beruf unterschiedlich.
Unter Federführung der GDK wurde ein Berechnungsmodell der Nettonormkosten erarbeitet, welches die kantonal variablen Werte berücksichtigt. Die Ergebnisse haben im Grossen und Ganzen die bereits bestehenden Empfehlungen des Spitalverbands H+ zur Bildungsfinanzierung bestätigt.

Monitoring Gesundheitspersonal und Prognosen zum Nachwuchsbedarf

Im Auftrag der GDK führt das Schweizerische Gesundheitsobservatorium Obsan ein zweijährliches Monitoring der nicht-universitären Gesundheitsberufe durch. Dieses soll es ermöglichen, die Entwicklung des Personalbestandes in den Versorgungsbereichen Spital, Pflegeheim und Spitex sowie die Entwicklung der Bildungsabschlüsse nachzuverfolgen.

•    Monitoringbericht zum Pflegepersonal (März 2014)
•    Datenlage nicht-universitäre Gesundheitsberufe (November 2012)

Als Grundlage für die Versorgungsplanung und die bedarfsgerechte Steuerung der Ausbildung durch die kantonalen Behörden dient der Versorgungsbericht für die nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe von GDK und OdASanté (2009). Dieser stellt nicht nur den aktuellen Personalbestand dar, sondern macht eine Prognose zum jährlichen Nachwuchsbedarf und zeigt den Handlungsbedarf auf den verschiedenen Ebenen auf.

 

 

 

 

Links

Informationen zum Masterplan Bildung Pflege

Kontakt

Annette Grünig
Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK)
Haus der Kantone
Speichergasse 6
Postfach 684
CH-3000 Bern 7

Tel. +41 (0)31 356 20 34
Fax. +41 (0)31 356 20 30