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GDK / CDS

OdASanté

Die Nationale Dach-Organisation der Arbeitswelt Gesundheit, OdASanté, ist Teil der Verbundpartnerschaft von Bund, Kantonen und Arbeitswelt gemäss dem Berufsbildungsgesetz. OdASanté vereint die Spitzenverbände der Arbeitgeber und die Berufsverbände im Gesund-heitswesen sowie die GDK.
Die nicht-universitären Gesundheitsberufe fallen seit der Revision des Berufsbildungsgesetzes und des Fachhochschulgesetzes in den Kompetenzbereich des Bundes und werden vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) reglementiert. Die Umsetzung und Aufsicht über die Berufsbildung obliegt den Kantonen, d.h. den kantonalen Erziehungsdepartementen. Das Koordinationsorgan der Kantone in diesen Belangen ist die Berufsbil-dungsämterkonferenz (SBBK), eine Fachkonferenz der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK). Die OdASanté vertritt die gesamtschweizerischen Interessen der Gesundheitsbranche in Bildungsfragen und übernimmt eine federführende Rolle bei der Gestaltung, der Angebotssteuerung und der Weiterentwicklung der Berufsbildung im Gesundheitswesen. Die GDK nimmt seit dem Wechsel der Zuständigkeiten nunmehr im Rahmen der OdASanté Einfluss auf die Gestaltung und Entwicklung der Berufsbildungslandschaft. Ihr Anliegen ist es, über die Vertretung in der OdASanté die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass ausreichend und bedarfsgerecht qualifiziertes Gesundheitspersonal ausgebildet wird. Sie nimmt dazu eine Gesamtversorgungssicht ein.

Höhere Fachschule

Die höheren Berufsbildung sind in der Verordnung über Mindestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und Nachdiplomstudien mit branchenspezifischen Anhängen näher geregelt. Diese Verordnung ist am 1. April 2005 in Kraft getreten; sie setzt  die Erarbeitung von Rahmenlehrplänen voraus, welche in Zusammenarbeit mit den Organisationen der Arbeitwelt entwickelt und durch das BBT auf Antrag der eidgenössischen Kommission für höhere Fachschulen genehmigt werden. Der Leitfaden Rahmenlehrpläne der höheren Fachschulen gilt als Arbeitsinstrument und Planungshilfe für die Erarbeitung von Rahmenlehrplänen.

Im Gesundheitsbereich werden unter der Leitung der OdASanté Rahmenlehrpläne für die folgenden Bildungsgänge HF erarbeitet und weiterentwickelt:

  • dipl. Pflegefachfrau / dipl. Pflegefachmann HF
  • dipl. Fachfrau / Fachmann für medizinisch-technische Radiologie HF
  • dipl. Biomedizinische/r Analytiker/in HF
  • dipl. Aktivierungsfachfrau / dipl. Aktivierungsfachmann HF
  • dipl. Rettungssanitäter / dipl. Rettungssanitäterin HF
  • dipl. technische/r Operationsfachfrau/-mann HF
  • dipl. Dentalhygienikerin / dipl. Dentalhygieniker HF
  • dipl. Orthoptistin / dipl. Orthoptist HF
  • dipl. Podologin / dipl. Podologe HF

Die entsprechenden Rahmenlehrpläne sowie weitere Angaben zu diesen Ausbildungen finden sich auf der Website der OdASanté.

Die Aufgaben des SRK im Bildungsbereich

Der Bund hat mit dem Schweizerischen Roten Kreuz SRK einen Leistungsvertrag für die Qualitätssicherung der altrechtlichen Ausbildungen abgeschlossen. Dieser Vertrag sichert die Anerkennung und Qualitätssicherung der altrechtlichen Ausbildungen sowie die Führung der dazugehörigen Statistik, das Äquivalenzverfahren DN I zur/zum dipl. Pflegefachfrau / -mann und die Anerkennung von kantonalen Ausbildungsabschlüssen. Im Weiteren hat der Bund mit dem SRK einen Leistungsvertrag für die Anerkennung ausländischer Ausbildungsabschlüsse und Ausweise abgeschlossen.

Im Auftrag der GDK führt das SRK zudem das Register von Inhaberinnen und Inhabern in- und ausländischer Ausbildungsabschlüsse bei den nicht-universitären Gesundheitsberufen weiter.