Nationale Demenzstrategie 2014-2019

Wenn immer mehr Menschen an Demenz erkranken, fordert dies das Gesundheits- und Sozialwesen stark heraus. Um dieser Herausforderung zu begegnen, haben Bund und Kantone im Rahmen des Dialogs Nationale Gesundheitspolitik die Nationale Demenzstrategie 2014 - 2017 verabschiedet und am 24. November 2016 die Verlängerung bis 2019 beschlossen. Bund, Kantone und Verbände setzen die Strategie in den folgenden 4 Handlungsfeldern gemeinsam um:

  1. Gesundheitskompetenz, Information und Partizipation
  2. Bedarfsgerechte Angebote
  3. Qualität und Fachkompetenz
  4. Daten und Wissensvermittlung

Die GDK hat den Lead im Projekt 4.1. Abbildung und angemessene Abgeltung der Leistung. Im Rahmen dieses Projekts haben wir zusammen mit Verbänden einen Antrag erarbeitet, in die Krankenpflegeleistungsverordnung (KLV) demenzspezifische Pflegeleistungen aufzunehmen. Ob dieser Antrag tatsächlich zu einer KLV-Änderung führen wird, ist offen.

Kantonsbefragungen

Die Angebote für Menschen mit Demenz wurden zwischen 2013 und 2017 ausgebaut. Insbesondere in der ambulanten Pflege, bei den Pflegeheimen und im Bereich der Beratung gibt es deutlich mehr Angebote. Dies zeigen die Resultate zweier Befragungen, welche die GDK 2013 und 2017 durchgeführt hat.

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