Langzeitpflege

Die Langzeitpflege umfasst die Pflegeleistungen der Pflegeheime, der Spitex sowie der selbständig erwerbenden Pflegefachpersonen. Die Kantone sichern die Versorgung im Bereich der Langzeitpflege.

Pflegeheime, Spitex-Organisationen und selbständig erwerbende Pflegefachpersonen können Pflegeleistungen zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) abrechnen. Die Pflegeleistungen sind in Art. 7 Abs. 2 KLV definiert. Die oben genannten Leistungserbringer und die Pflegeleistungen werden oft unter dem Begriff «Langzeitpflege» zusammengefasst, obschon auch Einsätze von kürzerer Dauer, zum Beispiel einzelne Tage oder wenige Wochen, darunterfallen.

Die Kantone sind zuständig für die Planung einer bedarfsgerechten Versorgung mit Pflegeheimen (Art. 39 KVG) und für die Zulassung der Spitex-Organisationen (Art. 51 KVV). Die OKP bezahlt für die Pflegeleistungen Beiträge nach Zeitaufwand respektive Pflegestufe, die pflegebedürftigen Personen können an den Kosten beteiligt werden und die Kantone regeln die Restfinanzierung (Art. 25a).

Der GDK-Vorstand hat 2018 die Projektgruppe Langzeitpflege eingesetzt. Die Projektgruppe erarbeitet Vorschläge zum Vorgehen und zur Positionierung zuhanden der Kommission Vollzug KVG und des GDK-Vorstandes und stärkt die Fachkompetenz des Zentralsekretariats der GDK im Themenbereich Langzeitpflege.

Weiterführende Informationen

Gesetzliche Grundlagen

Projektgruppe Langzeitpflege

Kontakt