Nationale Strategie Prävention nichtübertragbarer Krankheiten 2017-2024

Priorität im Rahmen von Gesundheit2020 und 2030

Um nichtübertragbaren Krankheiten zu begegnen und die Lebensqualität der Schweizer Bevölkerung zu fördern, hat der Dialog Nationale Gesundheitspolitik die NCD-Strategie in Auftrag gegeben. Sie gehört zu einer der fünf Prioritäten der Agenda Gesundheit2020. Den entsprechenden Massnahmenplan 2017–2024 haben das Bundesamt für Gesundheit (BAG), Gesundheitsförderung Schweiz (GFCH) und die GDK unter Einbezug von Fachorganisationen sowie Expertinnen und Experten erarbeitet. Er wurde im November 2016 vom Bundesrat und vom Dialog Nationale Gesundheitspolitik verabschiedet.

Die Strategie Gesundheit2030 des Bundes hat die Vision eines gesundheitsförderlichen Umfelds für alle Menschen in der Schweiz, unabhängig von ihrem sozioökonomischen Status und Gesundheitszustand. Sie legt einen Schwerpunkt auf die gesundheitliche Chancengleichheit.

Der Bericht «Chancengleichheit in der Gesundheitsförderung und Prävention» erläutert Ausgangslage und Begrifflichkeiten und zeigt Handlungsansätze für Strategie- und Umsetzungsverantwortliche auf.  

Im Rahmen der Strategien NCD und Sucht werden auf der Website www.MonAM.ch (Schweizer Monitoring-System Sucht und nicht übertragbaren Krankheiten) aktuelle Kennzahlen und Daten für die Schweiz zu diesen Themen zur Verfügung gestellt.

Drei Massnahmenbereiche

Die Präventionsarbeit des Bundes, der Kantone, der NGOs sowie der Akteure aus dem Bereich der Gesundheitsversorgung sollen gestärkt, besser koordiniert und mit neuen Ansätzen ergänzt werden. Ziel ist es, die Präventionsaktivitäten mit den zur Verfügung stehenden Mitteln effizienter zu gestalten – und zwar in den folgenden drei Massnahmenbereichen:

  • Bevölkerungsbezogene Gesundheitsförderung und Prävention
  • Prävention in der Gesundheitsversorgung
  • Prävention in Wirtschaft und Arbeitswelt

Übersicht über kantonale Programme

Im Massnahmenbereich «Bevölkerungsbezogene Gesundheitsförderung und Prävention» geht es unter anderem darum, die kantonalen Programme zu stärken. Als erste Zwischenbilanz hat die GDK eine Übersicht über die Präventionsprogramme in den Kantonen (PDF, 45 KB) erstellt.

Grundlagen für kantonale Programme

Zur Unterstützung von kantonalen Programmen hat die GDK in Zusammenarbeit mit GFCH, dem BAG und dem Tabakpräventionsfonds Grundlagendokumente und einheitliche Vorlagen erarbeitet.

Damit wurden wichtige Schritte in Richtung Vereinheitlichung der Qualitätskriterien und Gesuchsvorgaben für kantonale Programme erreicht. Die Finanzgeber haben aber nach wie vor unterschiedliche Gesuchsformulare und die Möglichkeit, weitere Beilagen einzufordern. Die erarbeitete Übersicht über die Finanzgeber soll diesbezüglich Orientierung bieten.

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